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Auswirkungen erhöhter Frischbetontemperaturen auf Frisch- und Festbetoneigenschaften

Auswirkungen erhöhter Frischbetontemperaturen auf Frisch- und Festbetoneigenschaften

Leitung:  Prof. Dr.-Ing. Michael Haist
Team:  Dr.-Ing. Dries Beyer
Jahr:  2021
Förderung:  Forschungsgemeinschaft Transportbeton e.V. (FTB)
Laufzeit:  12 Monate

AUSWIRKUNGEN ERHÖHTER FRISCHBETONTEMPERATUREN AUF FRISCH- UND FESTBETONEIGENSCHAFTEN

Die fortwährende Zunahme an Extremwetterereignissen wirkt sich auch auf den Betonbau aus. Dadurch kommt es in der Praxis immer häufiger zu erhöhten Frischbetontemperaturen (TFB > 30 °C). Auch wenn hinlänglich bekannt ist, dass mit zunehmender Frischbetontemperatur die Zementhydratation beschleunigt wird, liegt derzeit kein ganzheitlicher Kenntnisstand bezüglich der Auswirkungen erhöhter Frischbetontemperaturen auf maßgebliche Frisch- und Festbetoneigenschaften vor.

Vor diesem Hintergrund befasst sich das Forschungsvorhaben in Zusammenarbeit des Instituts für Baustoffe der Leibniz Universität Hannover und des Lehrstuhls für Baustofftechnik der Ruhr-Universität Bochum mit den Auswirkungen erhöhter Frischbetontemperaturen auf Frisch- und Festbetoneigenschaften. Für dieses Vorhaben sind zwei Förderphasen vorgesehen.

Ziel in der ersten Phase, die sich über 12 Monate erstreckt, ist die orientierende Ermittlung des Einflusses erhöhter Frischbetontemperaturen auf maßgebende Frisch- und Festbetoneigenschaften an wesentlichen „Eckbetonen“. Dafür werden in umfassenden experimentellen Untersuchungen u.A. das Ansteifverhaltens des Frischbetons, die Hydratationswärmeentwicklung, die Ausbildung der Mikrostruktur sowie mechanische und dauerhaftigkeitsrelevante Kenngrößen ermittelt. Dabei werden gezielt verschiedene Frischbetontemperaturen zwischen 20°C und 40°C angesteuert.