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Beurteilung der Sedimentationsstabilität von Frischbeton - Teil2: Viskowaage

Leitung:Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ludger Lohaus
Bearbeitung:Dipl.-Ing. Christoph Begemann
Laufzeit:07/2017 bis 06/2018
Förderung durch:Deutscher Ausschuss für Stahlbeton e. V.

Die Mischungsstabilität unter Rütteleinwirkung stellt eine zentrale Frischbetoneigenschaft für die zielsichere Ausführung von Betonbauteilen dar und gewinnt insbesondere für „moderne“ Betone mit hohen Zusatzmittelgehalten und bei schwierigen Betonierverhältnissen (BBQ2 und BBQ3) an Relevanz. Insbesondere sind Probleme bei Betonen mit niedrigen Leimgehalten und bei Betonen mit sehr fließfähiger Konsistenz (F5/F6) bekannt geworden.

 

Derzeit existieren keine allgemein anerkannten Prüfverfahren zur Mischungsstabilität von Beton unter Rütteleinwirkung, weder für das Labor (erweiterte Erstprüfung) noch für die Baustelle (Annahmeprüfung). Neben den im Rahmen des Teil 1 dieses Forschungsvorhabens entwickelten Sedimentationsversuches (modifizierter Auswaschversuch) existiert ein weitere Möglichkeit zur Charakterisierung der Fließeigenschaften von Betonen daran rheologische Kenngrößen zur Beurteilung zu bestimmen. Die Mittels von Rheometern bestimmten rheologischen Kenngrößen Fließgrenze und Viskosität besitzen bisher jedoch nur eine ehr wissenschaftliche Relevanz und haben für die praktische Anwendung einen sehr geringen Einfluss. Im Rahmen der Beurteilung von Fließböden in der Geotechnik wurde am Lehrgebiet Geotechnik der Hochschule Koblenz (Prof. Quarg-Vonscheidt) ein praxistaugliches Gerät zur Bestimmung der Fließgrenze, die „Viskowaage“, entwickelt.

Ziel des zweiten Teils des Forschungsvorhabens ist die Anpassung und Erprobung der „Viskowaage“ zur Beurteilung der Mischungsstabilität von Beton. Hierzu soll durch Modifikation des Gerätes ebenfalls die Viskosität des Betons beurteilt werden können. Darüber hinaus werden in ausgewählten Untersuchungen des Teil 1 des Forschungsvorhabens die Viskowaage eingesetzt, um so erste Informationen zur Vergleichbarkeit der Ergebnisses dieses Versuchs und der parallel durchgeführten Prüfverfahren zu erhalten.

 

 

 

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