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Dichtprofile für Tübbingauskleidungen

Leitung:Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ludger Lohaus
Bearbeitung:Dr.-Ing. Thomas Steinborn, Dipl.-Ing. Nick Lindschulte
Förderung durch:Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), vertreten durch die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
Bild Dichtprofile für Tübbingauskleidungen

Beim maschinellen Vortriebsverfahren für Tunnel werden Tübbingauskleidungen aus Stahlbeton gewählt. Zur Abdichtung der Fugen zwischen den Tübbingen werden Dichtungsprofilrahmen aus Gummi eingesetzt, die im Allgemeinen in bergseitig umlaufende Nuten der Tübbinge eingeklebt werden und durch dauerhaft wirkende Rückstellkräfte die Dichtheit gewährleisten sollen. Während der Ringmontage und beim weiteren Vortrieb können große Rückstellkräfte in den Dichtungsprofilen bzw. in den Dichtungsrahmenecken entstehen. Diese Rückstellkräfte können ihrerseits so große Drücke auf die Nutflanken der Dichtungsnuten erzeugen, dass sie zu Abplatzungen am Nutrand führen können. Hierdurch kommt es zu Undichtigkeiten, die sehr aufwendig saniert werden müssen.

In diesem Forschungsprojekt soll das Kraft-Verformungsverhalten sowohl von geraden Dichtungsprofilabschnitten als auch von Dichtungsrahmenecken detailliert untersucht werden. Mit Versuchen soll gezeigt werden, welche maximalen Rückstellkräfte auftreten dürfen, ohne eine Schädigung des Betons zu verursachen.

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