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Auswirkungen der Carbonatisierung auf die Druckfestigkeit und die Verformungen von Porenbeton-Plansteinen

Leitung:Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ludger Lohaus
Bearbeitung:Dr.-Ing. Katrin Brummermann
Förderung durch:Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt)

Die Voruntersuchungen zur Carbonatisierung im Rahmen des Forschungsvorhabens FP14 „Dauerstandverhalten von Mauerwerk aus Porenbeton-Plansteinen mit kleinen Rohdichten“ ergaben weiteren Forschungsbedarf.

Die Carbonatisierung von Porenbeton unterscheidet sich wesentlich von Normalbeton:

  • im wesentlichen Umwandlung der CSH-Phase Tobermorit
  • aufwendigere Prüfmethoden zur Feststellung des Carbonatisierungs­grads nötig z.B. TGA, da der Phenolphthaleintest für Porenbeton ungeeignet ist
  • maßgebliche Beeinflussung der Porenbetoneigenschaften durch Autoklavierungs­bedingungen bei Herstellung
  • Korrosionsgefahr der Bewehrung i.d.R. nicht relevant, sondern Auswirkungen auf Druckfestigkeit, Verformungsverhalten und Wärmeleitfähigkeit

In diesem Forschungsvorhaben werden folgende Fragen zur Carbonatisierung von Porenbeton bearbeitet:

  • Haben negative Auswirkungen auf die Porenbetoneigenschaften eine generelle Bedeutung für die Baupraxis?
  • Wie können risikobehaftete Porenbetone erkannt werden?
  • Sind Änderungen in den Produktnormen DIN V 4165 und DIN EN 771-4 und bei Zulassungsverfahren notwendig?

Wesentliche Teile des Untersuchungsprogramms sind eine Literaturrecherche, Tastversuche zur Optimierung der Prüfmethodik und eine Reihenuntersuchung an Porenbeton-Plansteinen aus allen deutschen Herstellwerken.

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