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Elektromagnetische Konditionierung des Anmachwassers für die Herstellung selbstverdichtenden Betons (SVB)

Leitung:Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ludger Lohaus
Bearbeitung:Dr.-Ing. Holger Höveling, Dr.-Ing. Jens Uwe Pott
Förderung durch:Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Durch die Konditionierung des Zugabewassers bei der Betonherstellung mit einem so genannten Induktionsgenerator soll die Viskosität und die Oberflächenspannung des Wassers herabgesetzt werden. Durch eine bessere Dispergierung der Feinststoffe soll die Stabilität des Betons erhöht und die Verarbeitbarkeit verbessert werden. Neben einer merkbaren Erhöhung der Fließfähigkeit soll die Konditionierung des Anmachwassers auch zu einer höheren Festigkeit führen.

Die genannten Effekte könnten sich besonders bei hochfließfähigen Mörteln und Betonen mit hohem Mehlkorngehalt positiv auf die Frisch- und Festbetoneigenschaften auswirken. Möglicherweise könnten aufgrund der fließfähigkeits- und festigkeitserhöhenden Effekte Betonzusatzmittel und Zement eingespart werden. Das Erschließen von Einsparpotentialen im Zusatzmittel- und Bindemittelbereich durch die Konditionierung des Zugabewassers wäre unter wirtschaftlichen und ökologischen erstrebenswert.

Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens soll die Veränderung der Verarbeitbarkeit und der Rheologie von feinkörnigen Betonen wie z. B. Selbstverdichtendem Beton (SVB) durch konditioniertes Wasser untersucht werden, um zum einen die Einflüsse abschätzen zu können und zum anderen ggf. Optimierungsstrategien für derartige Betone zu entwickeln.

Abschlussbericht

Der Abschlussbericht ist auf Nachfrage erhältlich.

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