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Annahmeprüfverfahren für die Mischungsstabilität fließfähiger Betone

Annahmeprüfverfahren für die Mischungsstabilität fließfähiger Betone

Leitung:  Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ludger Lohaus
Team:  Dipl.- Ing- Henrik Steinhäuser; Dipl.- Ing. Christoph Begemann
Jahr:  2014
Datum:  01-02-14
Förderung:  Deutscher Beton- und Bautechnik Verein e. V.
Laufzeit:  Jan. 2014 bis April 2015
Ist abgeschlossen:  ja

Insbesondere unter schwierigen Betonierverhältnissen, wie enge Bewehrungslagen, filigrane Bauteile, ist der Trend zur Verwendung weicher bis fließfähiger Betone ungebrochen, um die Verarbeitungsbedingungen zu verbessern. Mit zunehmendem Ausbreitmaß geht jedoch gleichzeitig die Gefahr einer Entmischung auf Grund einer mangelnden Mischungsstabilität einher. In der Vergangenheit führte dies jedoch im laufenden Baugeschehen zu Schwierigkeiten in der Bauausführung und zu fehlerhaften Bauteilen. Ein Grund hierfür stellt das Fehlen geeigneter Annahmeprüfverfahren dar, um die Mischungsstabilität zielsicher zu erfassen und zu bewerten. Die bisherigen Abnahmeprüfungen (im Wesentlichen das Ausbreitmaß) sind hierfür nicht ausreichend.

Ziel des Forschungsvorhabens ist daher die Überprüfung und Anpassung bestehender Prüfverfahren für die Mischungsstabilität von Selbstverdichtenden Betonen auf fließfähige Betonen (F5/F6). Gleichzeitig werden weitere Untersuchungsmethoden zur Beurteilung der Mischungsstabilität überprüft. Eine erfolgshöffige Vergleichsgröße stellt die Verteilung des Wassergehaltes über die Höhe eines Probekörpers dar. Es wird überprüft, in wie fern kapazitive und radarbasierte Messprinzipien zur Erfassung der Verteilung des Wassergehaltes geeignet sind und erste Prototypen für Versuchsaufbauten zur Bestimmung der Mischungsstabilität über diese neuen Messprinzipien entwickelt.